Unterhaltsvorschuss

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Information von der eaf-Bundesebene: Zukünftig soll der Unterhaltsvorschuss auch an über zwölfjährige Kinder fließen und die Beschränkung der Höchstzahldauer auf sechs Jahre entfallen. Damit haben alle minderjährigen Kinder zukünftig Anspruch auf Unterhaltsvorschuss, wenn der unterhaltsverpflichtete Elternteil nicht oder zu wenig zahlt. Das entspricht einer langjährigen Forderung der eaf und wird Kinder und Jugendliche in Haushalten Alleinerziehender künftig besser unterstützen und armutsreduzierend wirken. Leider ist die Zahlung des Unterhaltsvorschusses für über Zwölfjährige davon abhängig, ob sie selbst und auch der betreuende Elternteil SGB II-Leistungen beziehen. Das widerspricht dem Unterhaltsrecht und ist unsystematisch. Ebenfalls unsystematisch ist die volle Anrechnung des Kindergeldes auf den Unterhaltsvorschuss, wie dies bis 2008 der Fall war.

Es bleibt also Handlungsbedarf. Trotzdem begrüßen wir den Gesetzentwurf als familienpolitischen Meilenstein. Die Stellungnahme der eaf-bund finden Sie hier.