Aktuelles

Sie sind hier

Martin Treichel übernimmt den Vorstandsvorsitz

Neuer Vorstandsvorsitzender der eaf-nrw ab Januar 2018

 

Mit dem 1. Januar 2018 hat Martin Treichel das Amt des Vorstandsvorsitzenden der eaf-nrw von Helga Siemens-Weibring übernommen. Stellvertreter bleibt Frank Weber. Frau Siemens-Weibring wird weiterhin Mitglied des Vorstandes der eaf-nrw sein.

Martin Treichel ist Landesmännerpfarrer und Leiter des Fachbereichs Männer, Familie, Ehrenamt im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen. Zuvor war er von 2001-2014 Gemeindepfarrer im Kirchenkreis Hattingen-Witten und leitete dort auch den Kindergarten-Trägerverbund.

Lesen Sie hier ein interessantes Interview mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden:

Interview mit Martin Treichel


Anhänge und Download: : 

„Sandsäcke“ gegen die Unterspülung der Demokratie


Fachtagung Rechte Strömungen – „Sandsäcke“ gegen die Unterspülung der Demokratie am 13. Dezember 2017
„Meine Mama hat gesagt, ich darf nicht mit Ausländischen spielen.“

„ Ich will mein Vaterland verteidigen!“

„Geflüchtete gibt es wie Sand am Meer!“

Diese Aussagen sind gefallen – im interaktiven Theater als kreativer Einstieg in die Fachtagung mit ihrem hoch relevanten Thema. In drei Szenen wurden Situationen dargestellt, die Mitarbeitende in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit so erleben können. Ein Kind spielt im Kindergarten nicht mit dem neuen Kind, weil es sich um eine geflüchtete Familie handelt. Die Mutter hat es ihm verboten. Eine Jugendliche erzählt ihrer Mutter, dass sie neue Freude in einer Gruppe gefunden hat. Bei den Treffen singen sie Heimatlieder und diskutieren politisch, um Deutschland vor den vielen Ausländern zu retten. Eine Vorgesetzte macht gegenüber einer Mitarbeiterin aus ihrer Abteilung rassistische Anspielungen.

Wenn wir mit rechten Verhaltensweisen und Aussagen konfrontiert sind, sind wir oft erschrocken, sprachlos und handlungsunfähig. Auf der Fachtagung konnten sich die Teilnehmenden mit dieser Sprachlosigkeit befassen. In verschiedenen Workshops haben sie gemeinsam Worte gefunden, um die Sprachlosigkeit zu überwinden. Die Workshopleitungen von der Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus NRW haben praktisches Wissen vermittelt, das hilft, sich gegenüber rechtsgesinnten Personen zu positionieren: Was macht die Rechte Szene von heute aus? Wer sind diese Personen, was wollen sie und welche Strategien wenden sie an?

Das Fazit diese Fachtagung ist auf jeden Fall: Wir haben Sandsäcke! Wir können der Unterspülung der Demokratie etwas entgegensetzen. Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind unmenschlich, unchristlich und nicht tolerierbar. Der Blick auf das Individuum Mensch, ein wertschätzender Zugang zur Vielfalt und die Überzeugung, dass die Würde eines jeden Menschen unantastbar ist, stärken unsere demokratische Haltung und bringen uns weiter in der Auseinandersetzung mit Rechten Strömungen.

Fachtagung Familie und Digitalisierung

Wann: 
Mittwoch, Februar 14, 2018 (ganztägig)

Fachtagung in Kooperation mit der Evangelischen Kirche im Rheinland

 

leben – lieben – liken
Familie und Digitalisierung  

am 14. Februar 2018 in Köln

Einladung

Anmeldeformular

Anhänge und Download: : 

Armutsrisiko Geschlecht ?!

Armutsrisiko Geschlecht - Armutslagen von Frauen in Deutschland

Die Nationale Armutskonferenz hat eine neue Broschüre herausgebracht, in der unterschiedliche Armutslagen von Frauen in Deutschland aufgezeigt werden. Neben der Darstellung von Fakten werden konkrete Forderungen gestellt, um Armut zu verringern und zu vermeiden. Die Broschüre informiert präzise und kann sehr gut als Grundlage für Gespräche in verschiedenen Arbeitskontexten genutzt werden.

Download der Broschüre

Anhänge und Download: : 

DIGITALISIERUNG - gemeinwohlorientiert !

Bund und Freie Wohlfahrt fokussieren gemeinsam das Thema Digitalisierung

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) haben in einer Absichtserklärung deutlich gemacht, dass die politische Gestaltung der gesellschaftlichen Transformation durch Digitalisierung SOZIAL im Sinne von teilhabeorientiert und chancengerecht erfolgen muss. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege wollen in Zusammenarbeit mit den politischen Akteuren aktiv und dynamisch im digitalen Prozess wirken.


Download der Absichtserklärung


leben - lieben - liken --- Familie und Digitalisierung

Der Begriff Digitalisierung taucht in vielen ganz unterschiedlichen Bereichen und Zusammenhängen auf: Kommunikationstechnik, Arbeitswelt, Medizin, Bildung, usw. und regt zu zahlreichen Diskussionen an. Erörtert werden Möglichkeiten und Perspektiven des digitalen Wandels, aber auch Gefahren, Risiken und Ängste. Gestellt werden Fragen, gesucht werden Antworten, vorgeschlagen werden Strategien für den Umgang mit digitalen Medien bzw. Techniken. Zum Vorschein treten in diesem Kontext unterschiedliche Interessen, Motive und Meinungen, die mal mehr oder weniger hart aufeinandertreffen.

Wir als eaf-nrw haben uns intensiv mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt und versucht herauszukristallisieren, welche Aspekte vor allem für Familien relevant sind. Das Ergebnis dieser interdisziplinären Arbeit ist unsere Broschüre

leben – lieben – liken

Familie und Digitalisierung

 

Im Spannungsfeld der Chancen und Risiken, des Für und Wider bewegen sich die Artikel in dieser Broschüre. Dabei wird jeweils ein Thema bzw. Handlungsfeld fokussiert.

Nutzen soll diese Broschüre Ihnen und allen Menschen, die mit und für Familien arbeiten. Gegeben werden Impulse und Hinweise, die als Grundlage der Beschäftigung mit Digitalisierung fruchtbar sein können.

Gerne bieten wir an, die Broschüre auf Veranstaltungen vorzustellen und stehen als Dialogpartner*innen zur Verfügung.

Wir freuen uns über Ihr Interesse, über Rückmeldungen und über einen Austausch mit Ihnen!

Download der Broschüre

POSITIONSPAPIER Kinderarmut


Kinderarmut bzw. Familienarmut ist in Deutschland eine Realität, unter der viele Kinder, Jugendlich und Erwachsene leiden.

Armut bedeutet Benachteiligung - Kinder, die in Armut aufwachsen, fehlt es an Chancen, sich ihren Wünschen und Fähigkeiten bestmöglich zu entwickeln.

Wir fordern daher Engagement, Mut, Ressourceneinsatz und vor allem Zielstrebigkeit zur effektiven Bekämpfung von Kinderarmut! In unserem Positionspapier zeigen wir auf, wie das gelingen kann und welche gesellschaftlichen Akteure hier in der Verantwortung stehen.  

Download des Positionspapieres

Stärkung von Kindern und Jugendlichen - Referentenentwurf Gesetz

Stärkung von Kindern und Jugendlichen? - Dafür braucht es vor allem einen ganzheitlichen Blick auf FAMILIEN!

Die Stellungnahme der eaf-bund zum Referentenentwurf eines „Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen“ finden Sie hier.
(KJSG)

PERSPEKTIVWECHSEL


visionär...

Mit dem vorliegenden Positionspapier „In Verantwortung für Kinder – Für einen Perspektivwechsel in der Familienpolitik!“ nimmt die eaf die Folgen des globalen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Wandels auf die (Alltags-)Bedingungen von Familien in den Blick und wirbt für einen Perspektivwechsel in der Familienpolitik. Die öffentliche Verantwortung für Kinder und deren Wohlergehen verpflichtet zu einem grundlegenden Umdenken.

  • Das Positionspapier finden Sie hier.

Unterhaltsvorschuss

Information von der eaf-Bundesebene:  Zukünftig soll der Unterhaltsvorschuss auch an über zwölfjährige
Kinder fließen und die Beschränkung der Höchstzahldauer auf sechs Jahre
entfallen. Damit haben alle minderjährigen Kinder zukünftig Anspruch auf
Unterhaltsvorschuss, wenn der unterhaltsverpflichtete Elternteil nicht oder zu
wenig zahlt. Das entspricht einer langjährigen Forderung der eaf und wird
Kinder und Jugendliche in Haushalten Alleinerziehender künftig besser
unterstützen und armutsreduzierend wirken.

Leider ist die Zahlung des Unterhaltsvorschusses für über
Zwölfjährige davon abhängig, ob sie selbst und auch der betreuende Elternteil
SGB II-Leistungen beziehen. Das widerspricht dem Unterhaltsrecht und ist
unsystematisch. Ebenfalls unsystematisch ist die volle Anrechnung des
Kindergeldes auf den Unterhaltsvorschuss, wie dies bis 2008 der Fall war.

Es bleibt also Handlungsbedarf. Trotzdem begrüßen wir den
Gesetzentwurf als familienpolitischen Meilenstein.

Die Stellungnahme der eaf-bund finden Sie hier

Seiten